Vortragsreihe zu „Pinien, Palmen, Pomeranzen“ im Schloss Bad Homburg widmet sich dem Pliniusgarten auf der Saalburg
| 18.10.2011 11:26 |
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Hochtaunuskreis. „Der Pliniusgarten auf der Saalburg mit dem ‚römischen und italienischen Gartenstil‘“ heißt der dritte Vortrag aus der Reihe „Pinien, Palmen, Pomeranzen“ des Projektes „GartenRheinMain“. Der ehemalige Gartendirektor der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, Dr. Bernd Modrow, wird am Mittwoch, 26.Oktober, um 19 Uhr im Weißen Saal im Schloss Bad Homburg zu diesem Thema sprechen.
Dass es auf der Saalburg einst einen „römischen Garten“ gegeben hat, ist weitgehend unbekannt. Die kaiserliche Familie hielt sich oft in Schloss Homburg auf und hatte größtes Interesse an den Ausgrabungen auf der Saalburg. Am 18.10.1897 leitete Kaiser Wilhelm II. persönlich den Wiederaufbau der Saalburg ein. Die Anlage eines römischen Gartens auf der Saalburg ist in engem Zusammenhang mit der Begeisterung der kaiserlichen Familie für die römische antike Garten- und Baukunst zu sehen. Aufgrund der Berichte Plinius des Jüngeren über die Ausgrabungen in Pompeji und den damit gewonnenen Erkenntnissen entstanden an vielen Orten historisierende Neuanlagen. Die Planung und Bauleitung für den bereits 1888 vom Bad Homburger Taunusclub angelegten Pliniusgarten bei der Saalburg hatte der Hofgärtner Georg Karl Merle aus Homburg v.d. Höhe, der seine Ausbildung in Potsdam erhalten hatte.
Die vierteilige Vortragsreihe, die im Schloss Bad Homburg stattfindet, ist eine Kooperationsveranstaltung der KulturRegion FrankfurtRheinMain, der Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten und dem Hochtaunuskreis. Sie widmet sich insbesondere den Parks und Gärten am Taunus.
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