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Vorsicht beim Waldspaziergang und Rücksicht auf Wildtiere


10.12.2010 12:40

Hochtaunuskreis. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Uwe Kraft appelliert an die Umsicht der Menschen, die im Wald unterwegs sind. „Die idyllische Winterlandschaft erfreut zwar alle Erholungssuchenden, bringt aber Gefahren für Menschen und für die Tierwelt mit sich. So ist bei allen Waldbesuchern eine erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit vor schneeüberladene Äste angebracht. Aber auch die Rücksicht auf alle im Wald lebenden Tiere ist gerade in der Winterzeit von großer Bedeutung“, so Kraft.

 

Waldbesucher, die zu Fuß, zu Pferd, mit dem Schlitten, dem Bike oder auf Skiern unterwegs sind, sollen unbedingt auf den Waldwegen oder den dafür freigegebenen Flächen bleiben, erläutert der Umweltdezernent. Der Appell ist auch an die Hundebesitzer gerichtet, die ihre Hunde  - ausgenommen sind hier ausgebildete Jagdhunde - bei ihren Sparziergängen angeleint lassen sollen.

 

Störungen von Mensch oder Tier können für Wildtiere, die sich nicht im Winterschlaf bzw. in der Winterruhe oder in der Winterstarre befinden, lebensbedrohlich sein. Die Waldtiere leben im Winter von ihren Reserven, die bei einer panischen Flucht zur Schwächung oder sogar zum Tod durch Erschöpfung oder Erfrieren führen kann.

 

Jeder Waldbesucher solle, so Uwe Kraft, aktiv die Gefährdungen der Artenvielfalt und der Lebensräume im Winterwald vermeiden. Wo Vernunft nicht helfe, müsse aber auch an gesetzliche Bestimmungen erinnert werden.