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Naturpark Hochtaunus: Uwe Hartmann als neuer Geschäftsführer berufen


27.05.2011 13:33

Hochtaunus. „Die Zeit der Vakanz ist vorbei. Der Naturpark Hochtaunus hat einen neuen Geschäftsführer. Uwe Hartmann wird die Geschicke des zweitgrößten hessischen Naturparks ab 1. Juni leiten“, verkündet der Vorsitzende des Zweckverbandes Naturpark Hochtaunus, Landrat Ulrich Krebs, die Entscheidung des Vorstandes. „Uwe Hartmann kennt den Naturpark Hochtaunus wie seine Westentasche. Von diesem Wissen und seinem Einsatz konnten wir schon lange profitieren und werden es jetzt verstärkt tun“, so Krebs über den neuen Geschäftsführer und damit Herr über rund 1.200 km Wanderwege. Hartmann, Jahrgang 1964, ist seit 1993 in Diensten des Zweckverbandes Naturpark Hochtaunus.

 

„Unser Naturpark Hochtaunus hat für alle etwas zu bieten, für Wanderer und Radfahrer, für Liebhaber des Klettersports und des Langlaufs“, wirbt Hartmann für sein Arbeitsumfeld. Menschen aller Altersklassen diese Schönheit und Vielfältigkeit zu zeigen, ist Hartmanns größtes Anliegen. Daher wird der Naturpark auch in Zukunft die zahlreichen Wanderungen zu Aspekten der Tier- und Pflanzenwelt und zur Geschichte fortsetzen. Der Naturpark habe sich auch den neuesten Entwicklungen angepasst und biete GPS-Kurse und sogar Schatzsuchen mit GPS an.

Zudem gehe es auch immer darum, den Naturpark Hochtaunus attraktiv zu halten. „So stehen die Säuberung, Erhaltung und Markierung der rund 1.200 Kilometer Wanderwege auf dem Programm. Zudem unterhalten wir Kletteranlagen an den Eschbacher Klippen und am Steinbruch Cratzenbach, betreiben Jugendzeltplätze in Weilrod und Butzbach und eine Wassertretanlage in Bad Camberg. Auch die rund 140 Parkplätze, von denen die Wanderwege starten, sind in unserer Obhut. Alle dies bedarf der Pflege“, erläutert Hartmann.

Hartmann freut sich zudem über seinen neuen Arbeitsplatz im Taunus-Informationszentrum, das der Zweckverband Naturpark Hochtaunus als Bauherr verwirklicht hat: „Wir haben hier nun die Kräfte mit dem Taunus Touristik Service gebündelt und vermarkten den Taunus und den Naturpark Hochtaunus zusammen. Über 60 Prozent der Besucherinnen und Besucher beginnen an der Hohemark ihren Ausflug in den Taunus. Der Standort ist also ideal“, so Hartmann.

 

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Der Naturpark Hochtaunus, mit einer Fläche von 120.000 Hektar und etwa 1.200 Kilometern Wanderwegen, ist Hessens zweitgrößter Naturpark, liegt zwischen den beiden Ballungsgebieten Rhein-Main und Gießen-Wetzlar, sowie dem Mittelzentrum Limburg. Seine westliche Grenze verläuft im Bereich der Idsteiner Senke, einige Kilometer östlich der Autobahn A3 Köln-Wiesbaden. Im Osten grenzt der Naturpark in der Wetterau an die von Süden nach Norden verlaufende Autobahn A5 Frankfurt-Kassel bzw. Dortmund. Die nördliche Grenze bildet das Lahntal bei Weilburg und die südliche die Mainebene, im Übergang zu den Ausläufern des Taunus zwischen Frankfurt und Wiesbaden. Im Gebiet des Naturparks Hochtaunus leben über drei Millionen Menschen, jährlich werden etwa 20 Millionen Besucher gezählt. Dem Zweckverband Naturpark Hochtaunus gehören die Stadt Frankfurt am Main und die Landkreise Hochtaunus, Main-Taunus, Limburg-Weilburg, Lahn-Dill und Wetterau an.

 

Der Zweckverband Naturpark Hochtaunus hat insgesamt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen vier in der Verwaltung und vier im Außendienst tätig sind.