Landrat Krebs Vorsitzender des Kulturfonds Frankfurt RheinMain
| 12.07.2011 09:35 |
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Hochtaunuskreis. Turnusgemäß hat der Vorsitz im Kulturfonds Frankfurt RheinMain gewechselt. Landrat Ulrich Krebs steht in den kommenden zwei Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums der Gemeinnützigen Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH. „Frankfurt Rhein-Main ist uns allen wichtig, doch nicht als Pflichtveranstaltung, sondern als freiwillige Kooperation. Eines der besonders schönen Beispiele dafür, wie auf freiwilliger Basis die Region voran gebracht werden kann, ist der Kulturfonds. Die so wichtige Aufbauphase ist mit Bravour gemeistert. Das Phänomen Expressionismus etwa hat gezeigt, worauf es uns ankommt: durch brillante Kultur-Projekte die Rhein-Main-Region zusammenführen und sie national und international zu positionieren. Daran gilt es nun anzuknüpfen“, so Krebs zu Bedeutung und Aufgabe des Kulturfonds.
Die jüngsten Projekte zeigten zudem, wie sie regional ansetzen und wirken, so auch im Hochtaunuskreis. Hier wurde die Skulpturenausstellung „Blickachsen 8“ von Bad Homburg ausgehend um Standorte in Frankfurt, Darmstadt und Eschborn erweitert. Diese Ausstellung wurde ebenso durch den Kulturfonds ermöglicht wie beispielsweise die Geigenmeisterkurse an der Kronberg Academy.
Krebs will sich auf diesen Errungenschaften jedoch nicht ausruhen. „Der Themenschwerpunkt Impuls Romantik wird ab 2012 ähnlich wie das Phänomen Expressionismus zeigen, welche kulturellen Verbindungen es entlang von Main und Rhein immer schon gegeben hat. Zugleich kann der Impuls Romantik wiederum zu exzellenten Projekten der Kultureinrichtungen unserer Gesellschafter führen und den Ruf der Kulturlandschaft Frankfurt Rhein-Main festigen“, erläutert Landrat Krebs.
Ziel des Kulturfonds müsse es zudem sein, dem Gründungsauftrag entsprechend weitere Gesellschafter aus der kommunalen Familie zum Beitritt zu gewinnen. „Und schließlich möchte ich das Gründungsversprechen der Wirtschaft und der hiesigen IHK bei der Einrichtung des Kulturfonds aus dem Jahre 2007 aufgreifen: Wir wollen namhafte Firmen gewinnen, ihren Beitrag zu leisten, um durch kluge, nachhaltige Kulturförderung den Standort Frankfurt Rhein-Main noch attraktiver zu machen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Krebs.
Ein weiteres Anliegen hat Krebs mit Blick auf die Zusammenarbeit im Bereich Kultur in der Region: Der Kulturfonds müsse die Zusammenarbeit mit der KulturRegion Frankfurt RheinMain GmbH intensivieren. Ziel müsse es bleiben, beide Gesellschaften mit ihren jeweiligen Schwerpunkten unter einem Dach zusammenzuführen.
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Gesellschafter des Kulturfonds sind derzeit der Hochtaunuskreis, der Main-Taunus-Kreis, die Städte Frankfurt am Main und Darmstadt sowie das Land Hessen. Geschäftsführer ist Prof. Dr. Herbert Beck. Die Gesellschaft hat ihre Büros im Landratsamt des Hochtaunuskreises. Im Internet ist sie unter www.kulturfonds-frm.de zu finden. |






