Feldbergschule Oberursel: Campusgebäude eingeweiht
| 02.02.2012 13:43 |
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Hochtaunuskreis. Mit einer kleinen Feierstunde und dem anschließenden Berufsinformationstag, wurden die neuen Campusgebäude der Feldbergschule nun offiziell an die Schulgemeinde übergeben. „Mit den neuen Gebäuden können wir der Schule bessere Ausbildungsmöglichkeiten bieten. So beherbergt ein Raum beispielsweise einen Laden, in dem Verkaufssituationen simuliert werden können. Zudem gibt es einen Raum, der als Lernlager dient und in dem praktische Elemente der Lagerwirtschaft und Logistik geübt werden können. Kurzum: Die Gebäude tragen den Bedürfnissen der Schulgemeinde Rechnung und sie fördern durch ihre offene Gestaltung die Kommunikation der einzelnen Ausbildungszweige untereinander“, stellt Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse die neuen Gebäude vor. So sorgten denn auch die Schülerinnen und Schüler der besonderen Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung mit ihrem Projekt „Pausenverkauf“ für die Verköstigung der Gäste und nutzten dafür die neue Küche. In den Campusgebäuden haben Auszubildende für die Berufe Einzelhändler/in, Lagerist/in, Bankkaufmann/frau, Industriekaufmann/frau, Steuerfachangestellte/r und Verkäufer/in ebenso ein neues Zuhause gefunden, wie die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschule, die zum mittleren Abschluss führt.
Nach 16 Monaten Bauzeit zogen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte Anfang Dezember in die neuen Gebäude ein und nahmen den Unterricht auf. Die Bauarbeiten lagen damit voll und ganz im Zeitplan, der auch durch das Konjunkturprogramm des Bundes festgelegt wurde. Es gab vor, die Gebäude bis zum Jahresende in Betrieb zu nehmen.
Mit den neuen Gebäuden entspannt sich nun auch die Raumsituation am Hauptstandort der Schule in der Oberhöchstädter Straße. Die Auslagerung eines Teiles der Schule nach Bad Homburg endete mit dem Umzug.
Die beiden nahezu baugleichen Campusgebäude sind zweigeschossig und haben einen annähernd quadratischen Grundriss. Campusgebäude A (rot) hat zudem einen Keller. Verbunden sind sie mit einem eingeschossigen Gang, in dem der Haupteingang für beide Bauten integriert ist. Jedes Gebäude verfügt über eine innenliegende Halle, um die die jeweils rund 18 Klassen- und Fachräume sowie weitere Nebenräume angeordnet sind. Beheizt werden die beiden Gebäude über einen holzbefeuerten Pelletkessel sowie einen Gaskessel für die Spitzenlasten. Für die Toilettenspülung und die Bewässerung der Außenanlagen wurde eine Regenwasserzisterne installiert, das Dach ist mit einer extensiven Begrünung versehen. In den Außenanlagen wurde Wert darauf gelegt, versiegelte Flächen möglichst zu minimieren und den vorhandenen Baumbestand zur Nachbarbebauung zu erhalten.
Gebaut wurde nach den Plänen des Architekten- und Ingenieurbüro Loewer + Partner aus Darmstadt. Die Investitionssumme aus Bau und Planungskosten für dieses Projekt betrug rund 11 Millionen Euro. Davon wurden rund 8,3 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturprogramms des Bundes finanziert. |






