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Die Bildungsberatung – ein Leitprojekt von HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS – nimmt Fahrt auf


14.01.2011 14:26

Hochtaunuskreis. Bildungsberatung wohnortnah anzubieten, ist ein Vorhaben der Initiative HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS. Als erste Kommune im Hochtaunuskreis hat die Stadt Usingen eine Kooperationsvereinbarung mit dem Hochtaunuskreis über eben diese wohnortnahe dezentrale Bildungsberatung unterzeichnet, die von HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS nun im Rathaus Usingen angeboten wird.

 

„Unabhängig vom Bildungswunsch können gemeinsam mit der Bildungsberatung von HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS das passende Angebot und der passende Anbieter gefunden werden. Das gilt sowohl für jemanden, der eine Fremdsprache auffrischen möchte, seine kaufmännischen Kenntnisse auf den neusten Stand bringen will, seinen Berufseinstieg oder -wechsel plant als auch seine privaten Interessen und Hobbies vertiefen will“, fasst Landrat Ulrich Krebs das Angebot zusammen.

 

Im Usinger Rathaus können die Bürgerinnen und Bürger die Bildungsberatung zunächst donnerstags von 13 Uhr bis 16 Uhr in Anspruch nehmen. „Wir freuen uns, dieses Angebot wohnortnah machen zu können. Damit erweitern wir unser Serviceangebot und stellen die Bedeutung lebenslangen Lernens heraus“, freut sich Bürgermeister Steffen Wernard. Mit Flyern, Plakaten und einem Hinweis auf der Internetseite der Stadt soll auf das neue Angebot aufmerksam gemacht werden. Wernard schließt nicht aus, dass die Bildungsberatung in Zukunft auch auf Räumlichkeiten in den jeweiligen Stadtteilen ausgeweitet werden kann.

Ansprechpartnerin für Bildungssuchende ist Ulrike Szaroletta. In ihr finden Bildungssuchende eine kompetente, nach den Vorgaben des Landes Hessen ausgebildete Beraterin.

Die Beratungsstelle arbeitet nach den landesweiten Leitlinien für HESSENCAMPUS Bildungsberatung und ist unabhängig von Bildungsträgern und Bildungseinrichtungen. Die Beratung orientiert sich an den Kompetenzen und Zielsetzungen der Ratsuchenden, ist individuell und lebensbegleitend und kann kostenlos in Anspruch genommen werden.

 

HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS wird durch Mittel des hessischen Kultusministeriums unterstützt und von dort auch zentral begleitet.

Der HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS hat sein Büro im Landratsamt des Hochtaunuskreises und ist dienstags bis freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06172/9815704 erreichbar. Weitere Informationen sind zudem auf der Internetseite des HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS unter www.hc-hochtaunus.de zu finden. Als Ansprechpartner stehen Thomas Lüchow und Ulrike Szaroletta zur Verfügung.

 

Weitere Projekte von HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS:

Neben der Bildungsberatung stehen die Netzwerkarbeit mit Bildungs- und Weiterbildungsanbietern und die Förderung neuer Lernkulturen auf der Agenda.

 

Netzwerkarbeit: Sie ermöglicht allen Bildungs- und Weiterbildungsanbietern sich aktiv am HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS zu beteiligen. Zwischen den Anbietern findet über HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS ein Informationsaustausch statt, ein Bildungsatlas ist in Vorbereitung.

 

Neue Lernkulturen: Der Erfolg einer Weiterbildung hängt neben dem Inhalt, vor allem auch von den Faktoren Lernort, -zeit, -atmosphäre, und -tempo ab. Der HESSENCAMPUSHOCHTAUNUS hat die Aufgabe Lernorte, z. B. Büchereien, Bürgerhäuser, Vereinshäuser, Jugendtreffs, Seniorentagesstätten, Schulen etc. zu finden, an denen individuelles Lernen möglich wird. An der Feldbergschule in Oberursel wird zudem ein Zentrum eingerichtet werden, dass hierbei die Koordinierung vornimmt und in dem selbstverständlich auch gelernt werden kann.