Bau der Sporthalle in Schmitten-Niederreifenberg geht voran
| 18.02.2011 10:48 |
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Hochtaunuskreis. Mit dem Abriss der Hochtaunushalle im April 2010 begannen die Bauarbeiten für den Neubau der Sporthalle in Niederreifenberg. Kurz darauf folgte die feierliche Grundsteinlegung auf dem 1.786 qm großen Gelände. In der Zwischenzeit sind die Mauer- und Stahlbetonarbeiten des Rohbaus zwischen Grundschule und Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt. Die Gerüststellung für die Zimmer- und Dacharbeiten ist bereits erfolgt. „Trotz der widriger Witterungsverhältnisse der letzten Wochen schreiten derzeit die Abdichtungsarbeiten der Betondachflächen im Mensa- und Umkleidebereich und die Zimmerarbeiten am Sporthallendach gut voran“, erläutert Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs den Stand der Bauarbeiten. Die Aufträge für die Lüftungs-, Heizungs-, Sanitär-, Elektro- und Küchentechnik wurden bereits erteilt. „Die Fertigstellung ist für den Herbst 2011 vorgesehen“, ergänzt Krebs.
Die entstehende Zweifeldsporthalle wird dem Schulsport von rund 140 Schülerinnen und Schüler sowie dem Vereinsport zur Verfügung stehen. Aufgrund der gemeinsamen Nutzung, werden zwei separate Eingänge angelegt. Die Fläche von 22 mal 44 Metern entspricht der Größe eines Handballfeldes, die durch einen Vorhang in zwei gleichgroße Felder aufgeteilt werden kann. Dadurch werden zwei unterschiedliche Nutzungen zur gleichen Zeit ermöglicht. In der Sporthalle wird zudem ein 60 qm großer Gymnastikraum gebaut. In der 7 Meter hohen Sporthalle entsteht über der Sportfläche eine Galerie, von der aus Zuschauer den Sportlern zusehen können. Unter dem Dach der neuen Sporthalle wird auch eine kleine Mensa für die Schulgemeinde ihren Platz finden. Die Fassade wird von Glaselementen bestimmt, so dass helle Räumlichkeiten entstehen und sich das Gebäude an die Umgebung anpasst.
Der Hochtaunuskreis investiert rund 5 Millionen Euro in den Neubau der Sporthalle mit Schulmensa. In einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Schmitten wurde festgehalten, dass sich die Gemeinde mit einer Investitionszuweisung in Höhe von 1,5 Millionen Euro an den Baukosten beteiligt. Des Weiteren wurden die schulische und außerschulische Nutzung der Sporthalle und die Aufteilung der Betriebskosten zwischen dem Hochtaunuskreis und Schmitten geregelt. Die Sporthalle wird nach den Plänen des Architektenbüros hofmann&partner aus Schmitten gebaut. |






